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Chronik Feldschützen Berikon

Vor der Feldschützenzeit Berikon

 
1824 1. Eidg. Freischiessen in Aarau. An diesem Fest war die Politik noch viel wichtiger als das Schiessen. Gründung des Schweizerischen Schützenvereins.
 
1859 Eidg. Schützenfest in Zürich; Die Polizei hat ein Auge zu werfen auf die gleich „dutzendweise anreisenden verdächtigen Weibspersonen“
 
1876 Die Schützengesellschaft Berikon – Friedlisberg - Rudolfstetten wird in einer Abrechnung erwähnt.
 

Feldschützen Berikon

 
1877 Der Verein Feldschützengesellschaft Berikon wird gegründet. Erster Präsident wird Silvan Gehrig vom Rest. Kreuz. Seine Präsidialzeit wird ganze 35 Jahre bis 1912 dauern. Silvan Gehrig hat zur Gründungsfeier ein Gedicht verfasst:
 
Schützenfahnen, lieb und teuer,
Seid gegrüsst zur frohen Feier,
Schützen von der Limmat, Bünz und Reuss,
Alle sind willkommen in unserem Kreis
Willkommen ihr Schützen von nah und fern,
Schützen! Herz und Hand dem Vaterland,
Vaterland , soll s wahrhaft blühn,
Muss stehts Recht und Sitte glühn
Des Schweizerschützen Ziel sei das Schwarze
Er kämpft auch mit dem Blitz des freien Wortes
Und trifft mit dem Spitz der Feder.
 
Zu dieser Zeit wurde unter anderen mit dem, 1869 von der SIG entwickelte „Vetterligewehr", geschossen.
 
1898 Tir Federal in Neuchatel: Die Plansumme beträgt Fr. 1’362'870.-; Die Gaben und Preissumme Fr. 660'000.- Wahrscheinlich hat noch kein Schütze aus Berikon teilgenommen. Die Feldschützen besuchen mit der Sektion bis in die 50er Jahre keine Eidg. Schützenfeste
 
1907 Es wird ein Ehr- und Freischiessen durchgeführt. Sehr wahrscheinlich wurde auf offenem Feld geschossen. Die Feldschützengesellschaft ist Besitzer der Grundstücke Schützenmatt und Scheibenstandplatz. In den Rechnungen können ansehnliche Beträge für den Verkauf von Heu- und Emdgras verbucht werden. Die Betreibungskosten für eine ausstehende Heugrasbezahlung von Fr. 18.- betragen
Fr. 2.-. Schlussendlich muss ein Verlust von Fr. 6.50 abgeschrieben werden.
 
1910 Die Feldschützen Berikon sind eine der ersten Landvereine, die eine Zugscheibenanlage baut. Im „Gunzenbühl“ werden Steine gesprengt. Die Vereinsmitglieder müssen gemäss Vereinsbeschluss Fronarbeit leisten. Es wird zum teil auch am Sonntag gearbeitet, da Fronarbeit am Sonntag erlaubt ist (mündliche Überlieferung). Die Fronarbeit für die Zugscheibenanlage und das Schützenhaus wird mit 698 Tag à Fr. 3.- = Fr. 2’094.- ausgewiesen. Das Bauholz wurde zur Hauptsache durch die Bürgergemeinde gratis abgegeben. Die Anlagekosten für die beiden Bauwerke betragen Fr. 8’420.95
Die Armeeangehörigen sind vorwiegend mit dem Gewehr M.89 und neu dem Langgewehr ausgerüstet. Dieses Langgewehr kann man vereinzelt auch nach dem Jahr 2000 noch an Schützenfesten im Einsatz sehen.
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1911 Auf der neu erbauten Schiessanlage findet ein grosses Ehr- und Freischiessen statt. Das Schützenfest wird über vier Wochenende durchgeführt.
Aus der Wirtschaftsrechnung:
 
1800 Zuckerweggli à 3.5 cent.
111 Fass Bier, = 5308 Ltr. Bier à 22 Rappen
525 Flaschen Bier
Fasswein „Osterfinger“ 328 Ltr. à 65 Rappen.
Fasswein „ Waadtländer“ 156 Ltr. à 70 Rappen
 
Am 30. August wurden an Warner und Zeiger abgegeben:
 
75 Würste mit Brot
103 Flaschen Bier
50 kleine Bier
9 Flaschen Ehrenwein
 
Für die Bedienung der Schützen und Gäste in der Festwirtschaft sorgten 16 Kellnerinnen. Das Fest wurde auch zu einem grossen finanziellen Erfolg. Mit den erwirtschafteten Fr. 4'515.- konnte ein grosser Teil der Bauschuld bereits wieder abgeschrieben werden.
In diesem Jahr wird die Licht- und Kraftversorgungsgesellschaft Berikon gegründet und Berikon erhält zum ersten mal elektrisches Licht.
 
1914 Grenzbesetzung; der 1. Weltkrieg ist ausgebrochen.
 
1918 An der Heu- und Emdgrassteigerung wurden an Silvan Gehrig, Wirt zum Kreuz , Fr. 17.20 für Most bezahlt. Die Gesamtausgaben des Vereins in diesem Jahr betragen Fr. 63.50.
 
1927 Schützenfest, Fahnenweihe und 50 Jahr Jubiläum am 27. und 28. August.
Für die neue Fahne wurden Fr. 559.-- gesammelt. Die Spenderliste umfasst 81 Namen.
Frühaufstehen war angesagt: Sonntag um 05.30 Uhr Frühmesse mit anschliessender Fahnenweihe in der Kirche. Die Festrechnung zeigt einen Überschuss von Fr. 62.05 auf.
 
1928 Ende Juli, anfangs August findet ein Ehr- und Freischiessen in Berikon während sechs Schiesstagen statt. Die Plansumme beträgt Fr. 25'000.- Insgesamt acht Stiche konnten von den Schützen gelöst werden. An Sonntagen wird bereits ab 5.00 Uhr geschossen!! An den übrigen Tagen sind die „Schiesszeiten von 6 – 12 und von 1 – 8 Uhr“. Täglich werden im Festzelt Konzerte unter Mitwirkung des Musikvereins „Harmonie“, des Männerchors und der Nachbarvereine Jodelquartett Rudolfstetten und des gemischten Chores Widen geboten. An beiden Sonntagen wird auch zum Tanz aufgespielt.
Beim Schiessplatz ist eine grossartige Budenstadt mit Schiffschaukel, Karussell, Schiesshalle und Herkulesschlagmaschine aufgestellt. „Die Haltestelle „Zelgrank“ soll in diesen Tagen die Meistfrequentiertste der BDB gewesen sein“.
Sektionssieger wurde die Schützengesellschaft Oberwil vor der Schützengesellschaft Bergdietikon. Die ebenfalls im Zelgrank schiessende Feldschützengesellschaft. Rudolfstetten und Militärschiessverein Berikon klassierten sich im 21. und 22. Rang.
Die Festrechnung wurde übrigens erst durch die Generalversammlung im Jahre 1931 abgenommen.
 
1931 bemängelt der Eidg. Schiessplatzexperte den Kugelfang und regt zweitens an, die Schiessanlage an die Gemeinden Berikon und Rudolfstetten zu verkaufen. Nach einer „gewaltigen Diskussion“ beschloss man; die Schiessanlage bleibt Eigentum der Feldschützen Berikon. Für den Kugelfang musste ein Landkauf getätigt werden. Dies und die Baukosten für den Kugelfang bewirkten, dass der Verein einen Schuldbrief von 1’000. -- Fr. aufnehmen musste.
Die Armee wird mit dem legendären Karabiner 31 ausgerüstet. Diese äusserst präzise Waffen prägen die Schützenfeste bis zum Ende des Jahrhundert.
 
1935 Die Feldschützengesellschaft Rudolfstetten – Friedlisberg und die Militärschützen Berikon stellen ein Gesuch um Reduktion der Standentschädigung von je Fr. 20.- . Dem Begehren wurde nach reger Diskussion mehrheitlich zugestimmt.
Am 4. Juli 1935 wurde die endgültige Zusammenschliessung der beiden Vereine Feld-schützen und Militärschützen beschlossen. Der Aktivsaldo der Militärschützen von
Fr. 247.20 wird übernommen.
1939 1. September: „Damit der Kriegsbrand unsere Grenzen nicht überschreiten kann, was Gott und sein gütiges Geschick verhüten mag, verlies am 1. Sept. jeder Haus, Hof und Familie, mit der Waffe in der Hand seine Pflicht dem Vaterland gegenüber zu erfüllen, wohlverstehend diesmal geht’s um alles“.
 
Und ruft das Horn in rauen Tagen
Dass wir uns um die Fahne reihn
Wir wollen alles für dich wagen
Und frei sein oder nicht mehr sein.
 
1940 Der Gemeindebeitrag beträgt Fr. 200.- (Dieser Beitrag bleibt bis 1962 unverändert) Die Entschädigungen für Standmieten der Schützengesellschaft Rudolfstetten, der Feldschützen Widen und der Ortswehr Rudolfstetten machen
Fr. 258.- aus.
Während den Kriegsjahren liefen die Aktivitäten des Vereins auf Sparflame. Viele Schützen mussten Aktivdienst leisten. Neben Lebensmittel, waren auch viele andere Sachen für das tägliche Leben rationiert. Auch die Munition für die Schützenvereine wurde nur spärlich zugeteilt. An der GV 1943 nahmen lediglich 17 Mitglieder teil. Nach den Kriegsjahren konnten aber wieder regelmässig gegen 40 Schützen an den Generalversammlungen begrüsst werden. Seit jeher fanden die Versammlungen im Schulhaus Unterberikon statt und unschwer können wir uns das jeweilige Gedränge in der kleinen Schulstube vorstellen. Die Versammlungen wurden speditiv durchgeführt und dauerten meist zwischen einer und zwei Stunden.
Dem Reisebericht nach ist die Vereinsreise vom 19./20. Aug 1945 auf die kleine Scheidegg im Berner Oberland für alle Teilnehmer ein unvergesslich schönes Erlebnis. Unter der Reiseleitung von Otto Hauser war anscheinend das „halbe Dorf“ an dieser von schönstem Wetter beglückten Reise dabei. Am morgen früh um 5.50 Uhr brachte ein Extrazug der BDB die Reiseschar nach Wohlen. Über Luzern, Brünig, Meiringen nach Interlaken, von Da nach Grindelwald ging es mit der Dampfbahn den Bergen entgegen. Beeindruckend der Zusammenfluss der schwarzen und der weissen Lütschine in Zweilütschinen, der Aufstieg zur kleinen Scheidegg im Schatten der imposanten Eigernordwand, dann die mächtigen Gletscher der Jungfraunordseite. Wahrlich, überwältigende Eindrücke für die Flachländer aus dem Aargau. Verschiedene Begebenheiten und Anekdoten sind im Reisebericht noch vermerkt. Der Bericht endet mit: „Um 9 Uhr Abends finden sich die von der Reise beseelten Teilnehmer glücklich, doch auch etwas müde im Dörflein Berikon wieder ein.“
 
1947 Für die Schützenmatte wird ein Pachtzins von Fr. 650.- für zwei Jahre erhoben. Die Schützengesellschaft Rudolfstetten – Friedlisberg geniesst immer noch Gastrecht auf der Schiessanlage Zelgrank und bezahlt dafür Fr. 200.- Der Jahresbeitrag für Mitglieder beträgt 4.- Fr. Es wird wieder ein Jungschützenkurs durchgeführt.
Am Bezirksverbandschiessen erreichen die Feldschützen den 1. Rang.
 
1950 Der Munitionsdiebstahl und die Gratisabgabe von Übungsmunition für das Feldschiessen belasten die Ausgabenseite. An die Bauschuld konnte keine Abzahlung geleistet werden. Wegen beträchtlichen Engerlingsschäden konnte die Schützenwiese nicht verpachtet werden. Es scheint an „gutem Einvernehmen und Freundschaft zwischen den Dorfvereinen zu fehlen“. Die sang- und klanglose Heimkehr von grossen Festanlässen wird bemängelt.
 
1952 Die Feldschützen sind in der Kantonalen Rangliste des Feldschiessens im vorzüglichen 10. Rang klassiert. Hauser Otto tritt nach 20 Jahren Präsident aus dem Vorstand zurück. Für dieses Engagement wird ihm die Würde eines Ehrenpräsidenten verliehen. Münger Hans, Käser, wird als neuer Präsident gewählt. Die von Aarau gewünschte neue und grössere Anlage fand bei den beiden Gemeinden Rudolfstetten und Berikon keine Gegenliebe. Im Bau der Hochblende ergaben sich Verzögerungen, da der Schiessoffizier Merkli immer neue Abänderungen verlangt. Die Firma Comolli Bremgarten verspricht bis im August die Hochblende fertig zu erstellen. Beim Scheibenstand wird von M. Koller, Küfer, Land für Fr. 2’000.- gekauft. Der Vertrag für die Mitbenützung des Schiesstandes mit der Schützengesellschaft Rudolfstetten wird gekündigt. Rudolfstetten beabsichtigt einen eigenen neuen Stand zu bauen. Für die Mitbenützung und Miete der Schiessanlage Zelgrank bezahlt Rudolfstetten letztmals 200.- Fr.
 
1954 Da 1952 wegen der fehlenden Hochblende kein Schützenfest stattfinden konnte, wird das Jubiläumsschiessen „75 Jahre Feldschützen“ in diesem Jahr durchgeführt. Der Einzeldoppel mit Schüblig beträgt Fr. 5.50 Für die Zeigerordnung wird bestimmt: 10er: weiss stehend gezeigt, 9er: grün und 1 bis 8: schwarz mit rot. Dem hochkarätigen Rechnungsbüro gehören Groth Charles, die Herren Lehrer Heinrich Erni und Hans Egloff und Dr. Josef Bütler an. Die Festrechnung resultierte mit einem Reinvorschlag von Fr. 1’084.-, „was den gegebenen Umständen wegen des Festwetters als recht zufrieden stellend ist“.
Bis 1958 waltet Münger Hans als Präsident der Feldschützen; In diesen Jahren ist in den Protokollen mehrmals von den Schützen Widen die Rede die ihren Schiessstand aufgeben mussten und jetzt zeitweise Gastrecht bekommen haben auf unserem Schiesstand Zelgrank.
 
1958 wird das Eidg. Schützenfest in Biel mit gutem Erfolg besucht. In der Amtszeit von Steger Albert, 1959 bis 1962, werden die Warneranlagen, die mittels einer Batterie betrieben wird, ersetzt. Ebenfalls werden neue Warnerpulte und neue Laden an der Schiessfront des Schützenhauses angeschafft. Der Verein muss für diese Arbeiten ein weiteres Darlehen aufnehmen.
 
1959 Am Aarg. Kant. Schützenfest in Möriken-Wildegg werden die Feldschützen Berikon Sektionssieger in der III. Kategorie.
 
1963 bis 1966 Es ist äusserst schwierig genügend Schützen zu finden, damit die versch. Ämter im Schützenverein besetzt werden können. Der Präsident Buol Michel führt dabei notgedrungen neben dem Protokoll auch noch die Rechnung der Feldschützen.
 
1967 Ein, für Schützenvereine, sehr „Junger“ Vorstand wird an der GV eingesetzt. Gottfried. Näpflin übernimmt das Präsidium. Ein wöchentlicher Trainingstag am Donnerstagabend wird eingeführt. Am Sonntag wird nur noch an Festen geschossen. Erstmals wird am Endschiessen ein Wyberstich ins Programm aufgenommen und auch erstmals das vereinsinterne Chlausschiessen durchgeführt.
 
1968 Am Kantonalschützenfest Zürich im Albisgüetli erringen die 22 teilnehmenden Feldschützen einen überraschenden 4. Sektionsrang. Schmid Christian erzielt im Sektionsstich das Maximum mit 40 Pkt.
 
1969 Am Eidg. Schützenfest in Thun wird zielstrebig der Sektionsgoldkranz angestrebt und bereits am Mittag des Schiesstages ist dieses Ziel, der Goldlorbeer, erreicht. Beim Sektionsstich schiesst ein Schütze, der 10 Scheiben entfernt ist, mehrmals auf die Scheibe von Müller Hannes, so, dass Hannes sein Seriefeuer insgesamt dreimal abfeuern muss bis zum Resultat. Seine internationale Schützenerfahrung zu Gute kommend, erzielt Hannes mit stoischer Ruhe auch zum dritten mal drei Fähnli und trägt mit dem Maximumresultat von 40 Pkt. wesentlich zum Goldlorbeer der Sektion bei. Die Jungschützenkurse und die intensiveren Trainings scheinen Früchte zu tragen. Die Feldschützen können sich an Schützenfesten zunehmend in den vordersten Positionen rangieren.
In diesem Jahr wird über die Renovation des Schützenhauses, prov. Kosten von
Fr. 20’000.-und einen Parkplatz beim Schützenhaus diskutiert.
Weiter wird sogar eine Vergrösserung und Neubau der Schiessanlage ins Auge gefasst, da die Schützen von Widen an einem gemeinsamen Bau interessiert sind. (Dieses Projekt scheiterte später an der negativen Haltung (Finanzen) des Gemeinderates von Widen.)
 
1970 Mit gutem Erfolg nehmen die Schützen am Luzerner Kant. Schützenfest teil, wobei der neue Präsident Reini Brachs gleich mit dem Maximum von 40 Pkt. zum schönen Sektionsresultat beitragen kann. Beim Hasenbergschiessen wurde Bischof Hubert Festsieger.
 
1972 Die Feldschützen Berikon werden in den Morgartenschützenverband aufgenommen und können erstmals am 15. Nov. am historischen Morgarten-schiessen teilnehmen. Die alljährliche Durchführung eines Lottomatchs im Grüene Bode erweist sich für die Kasse segensreich, konnten doch die Schulden der Feldschützen weitgehend abgetragen werden und der Jahresbeitrag beträgt seit jeher Fr. 7.--.
 
1973 Das Schützenhaus und der Scheibenstand werden renoviert und umgebaut. Die Scheibenzahl wird auf 10 erhöht. Ebenfalls muss der Scheibenstand erneuert werden. Die Gemeinde soll sich mit 30'000.- Fr. beteiligen. Wiedereinmal sind Frondienstleistungen der Schützen gefragt. Alle Arbeiten werden in eigener Regie, unter der Führung von Reini Brachs, ausgeführt. Die verschiedenen Arbeiten dauern bis ins Jahr 1975. Dank den vielen Frondienstleistungen können zwei elektronische. Scheiben „Polytronic“ angeschafft werden.
 
1973 Wieder ist ein Sektionssieg am Aarg. Kantonalschützenfest zu vermelden. Von Lenzburg kann der Gold-Gold Lorbeer in der II. Kategorie abgeholt werden. Dieser Festsieg war der Start zu einem Höhenflug der Feldschützen Berikon. Bis weit in die 90er Jahre wurden immer wieder Spitzenplätze und Siege verbucht, die Feldschützen Berikon sind das Mass im Bezirk, und müssen zuerst mal geschlagen werden.
 
1977 100 Jahre Feldschützen sind angesagt. Dieses Fest wird gebührend mit einem Jubiläumsschiessen und einem zweitägigen Dorffest mit Standartenweihe gefeiert. Frau Marta Hüsser und Herr Josef Groth, Senior sind die Fahnenpaten. Präsident Bernet Stephan; OK Präsident Peter Cabernard und Reini Brachs, Chef Schiessen, sind Garant für ein vorzüglich organisiertes Jubiläumsfest.
Der attraktive Schiessplan wird mit einem Grossaufmarsch von 1469 Sektions-schützen belohnt. Insgesamt 73 Sektionen bestritten den Sektionswettkampf. Die vier schönen Tannen, vom Vorstand eigenhändig entrindet und von der Ortsbürger-gemeinde gespendet, im Wert von ca. Fr 150.- gewinnen:
 
Schiessverein Dietikon Sieger 1. Kat. 53.75 Pkt.
Feldschützenverein Rüschlikon Sieger 3. Kat 53.70 Pkt.
Schützengesellschaft Bergdietikon Sieger 2. Kat. 53.25 Pkt.
Feldschützen Stallikon Sieger 4. Kat. 51.75 Pkt.
 
Die Kranzquote im Sektionsstich von 37.03% Auszeichnungen mutet uns heute sehr, sehr niedrig an. Schützenkönig und Jubiläumsstichsieger wurde Feierabend Cornelius vom Wehrverein Ebikon. Den Gruppenwettkampf gewannen die Schützen von Rikon-Effretikon vor den Feldschützen Rüschlikon.
Auch das zweitägige Jubiläumsfest am 25. / 26. Juni verlangt noch einmal den ganzen Einsatz der Schützen. Am Samstag konzertierte der Musikverein „Harmonie“ vorgängig dem eindrücklichem Jubiläumsakt und der feierlichen Standartenweihe. In der Kaffeestube und im Bierzelt ging das Festen erst weit nach dem Morgengrauen zu Ende!
Die Festlichkeiten am Sonntag fingen mit einem eindrücklichen Gedenkgottesdienst in der Kirche an. Anschliessend bewegt sich ein Festzug mit Reitereskorte, Musikverein und allen Vereinsfahnen zum Schulhaus. Ab 11.00 Uhr war in der alten Turnhalle „Nonstop mit den Berikoner Vereinen“, ein Jubiläumsessen und um 15.00 Uhr das offizielle Absenden des Jubiläumsschiessens angesagt. Bis in die späten Abendstunden dauerte dann der fröhliche Ausklang mit Tanz im Bierzelt. Abschliessend kann gesagt werden, dass diese Tage für die Schützen einen Bombenerfolg bedeuteten.
 
1978 Das Schützenhaus wird mit elektrischem Strom versorgt. Die Grab- und Verlegarbeiten für das Kabel werden wiederum zum grossen Teil in Fronarbeit der Schützen erstellt.
Am Dorfgrümpelturnier nehmen drei Mannschaften teil. Wiedereinmal konnte eine Schützenmannschaft dieses Turnier gewinnen.
Zwei Karabinergruppen erreichen den Kantonalfinal, eine Gruppe kann bis in die zweite Hauptrunde vorstossen und erreicht den begehrten Gruppenkranz.
1978 Am Feldschiessen in Bergdietikon ereichten die Feldschützen das höchste Resultat in der zweiten Leistungsstufe der ganzen Schweiz. Vom Endschiessen werden Rekordbeteiligungen gemeldet: Saustich; 93 Schütz(inn)en / Sie und Er; 38 Paare und am Wyberstich 32 Damen.
 
1979 Dank dem gutem finanziellem Ergebnis des Jubiläumsschiessens können vier weitere Polytronicscheiben im Schiessstand Zelgrank eingebaut werden. Vom Schiessstand in Höngg können über 30 in bestem Zustand befindliche elektronische Scheiben TG 81 sehr günstig übernommen werden. Damit hat der Verein über Jahre (bis 1989) günstigen Ersatz für die anfallenden ausgeschossenen Scheiben.
Sportlich steht das 50. Eidg. Schützenfest in Luzern als Höhepunkt an. 37 Schützen nehmen Teil und erreichen mit hervorragenden 38,091 Pkt. den nie erwartenden 12. Sektionsrang.
Den erfolgreichen Schützen wird von den Dorfvereinen beim Bahnhof Mutschellen ein grosser Empfang bereitet. Mit dem Musikverein an der Spitze bildet sich ein Festzug zum Stammlokal „Grüene Bode“. Dabei wurde die Bahnhofstrasse für jeglichen Verkehr einfach gesperrt.
 
1980 Mit grossem Erfolg wird das erste Herbstschiessen anfangs September durchgeführt. Für dieses Gruppenschiessen wird das anspruchsvolle Morgarten-programm geschossen, wobei jeweils die erzielten Mouchen im 6er Feuer zusätzlich mit Mouchenfünfliebern belohnt werden. Im OK sind G. Näpflin, Stephan Bernet und Nick Wettstein über Jahre die Verantwortlichen für diesen Anlass.
 
1981 Bernet Stephan übergibt das Präsidium an Röbi Bachmann.
 
1982 Der Höhepunkt ist das Walliser Kant. Schützenfest in St Maurice das gemeinsam an zwei Tagen besucht wurde. Ein prächtiger 3. Sektionsrang ist die stolze Bilanz dieses Schiesswettkampfes. Fünf Schützen Schiessen die Meisterschaft und alle werden mit der „grossen Meisterschaft“ ausgezeichnet.
Die Schützen stellen an der Gemeindeversammlung erfolgreich einen Überweisungsantrag für einen Beitrag von 100’000.- Fr. für die Erschliessung des Schützenhauses mit Wasser und den Neubau einer Schützenstube.
 
1983 Freude herrscht; in der höchsten Stärkeklasse eingeteilt, gewinnt Berikon den Sektionswettkampf und wird damit auch Festsieger, am Kant. Schützenfest in Frick. Somit haben die Feldschützen Berikon in allen Stärkeklassen je einmal den Siegerkranz an den Aargauischen Kantonalschützenfesten erringen können. Eine einmalige Bilanz, die wahrscheinlich kein aargauischer Schützenverein vorweisen kann. Die Vereine und die Gemeinde bieten den Schützen einen grossen Empfang.
An einer ausserordentlichen Generalversammlung am 17. Nov.1983 werden für das Projekt Schützenstube mit Büroräumlichkeiten und WC Anlagen inkl. Erschliessung mit Wasser 155’000.- Fr. (fertig Rohbau) bewilligt. Bachmann Röbi präsidiert die Baukommission und Göpf Näpflin wird die Bauleitung übernehmen. Da der Voranschlag Kosten von über 400’000.- Fr. ausweisst sind sich die Schützen bewusst dass, sehr, sehr viel Fronarbeit geleistet werden muss.
 
1984 Mit Elan wird im März mit dem Rohbau angefangen. Die Arbeitstage sind Montag-, Mittwoch-, Freitagabend und am Samstag den ganzen Tag. Die Schützen sind in sechs Arbeitsgruppen eingeteilt, so dass pro Woche höchstens ein oblig. Einsatz gefordert ist und das Schiessen in dieser Zeit nicht vernachlässigt werden muss.
Der Bau schreitet flott voran; im Herbst ist das Dach eingedeckt, Türen und Fenster sind montiert und die Aufrichtfeier kann steigen.
Eine zweitägige Schützenreise führt uns ins sonnige Tessin, verbunden mit dem Besuch des „Tiro Cant. Ticinese . Die sehr warme Nachmittagssonne vermasselt doch einige Punkte, die dann den erfolgsverwöhnten Schützen für einen Spitzenrang halt doch fehlen. Die 35 Schützen und Reiseteilnehmerinnen sind im neuerbauten Hotel Christina vorzüglich aufgehoben. Nach dem feinen, ausgiebigen Nachtessen, dem Nacht- und Stadtbummel durch Lugano der für die einen durch die Polizeistunde viel zu früh abgebrochen wurde, kamen die Meisten doch noch zu einigen Stunden wohlverdienten Schlaf. Anderntags nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es bereits wieder Richtung San Bernardino auf die Heimreise, wo ja unser Schützenhausanbau auf unseren weiteren Einsatz wartet. Herzlichen Dank dem Reiseleiter Koch Evarist für die vorzügliche Reise.
 
1985 Im gleichen Stiel wie im Vorjahr werden die Bauarbeiten im März wieder aufgenommen. Heizungseinbau, Unterlagsböden, Plattenarbeiten, Täferarbeiten, Innenausbau, alles wird weiter in Fronarbeit ausgeführt. Männiglich ist überrascht wie die Schützen, unter Anleitung, ungeahnte Talente frei machen können. Kurz vor dem Eidg. Schützenfest in Chur ist der Schützenumbau praktisch schlüsselfertig vollendet. Dank den 4847 Std. (1300 Std. leisten der Bauführer und der Baukommissionspräsident) unendgeldlich geleisteter Arbeit der Schützen und den grosszügigen Rabatten der Zulieferer kann die Schützenstube mit Erschliessung mit Fr. 164'978.- abgerechnet werden. Die aufgebaute Kameradschaft während diesem Kraftakt, wird Grundlage für ein jahrelanges solides Fundament im Verein sein.
Eidg. Schützenfest in Chur; „Aargaus beste Schützen sind die Beriker! Die Freude hatte seine Berechtigung. Keine Sektion aus dem Aargau schoss besser als die Mannen vom Mutschellen, die ihre weit über hundert Kränze nicht einmal genau zu zählen vermögen. Sie distanzierten in der besten Kategorie die zweitstärkste Aargauer Formation, die Schützengesellschaft aus Aarau, um zehn Ränge. Mit 4 grossen Meisterschaften, über 26 Sektionskränzen und 18 Schützen, die drei und mehr Kränze aufs mal Heimtragen konnten, zeigten die Beriker eine im Kanton einzigartige Leistung“. (Zeitungsbericht)
 
1986 Die Jungschützen können mit einer Gruppe am Schweizerischen Jungschützenfinale teilnehmen und belegen an diesem Final immerhin einen Mittelfeldplatz.
 
1988 Die Beriker Feldschützen sind in Hochform. Am Aarg. Kantonalschützenfest in Brugg konnte der grossartige 1. Sektionsrang erzielt werden. Vom Morgartenschiessen kehren die Schützen mit dem Lorbeerkranz und einem famosen 4. Rang heim.
 
1989 In der 1. Hauptrunde der Gruppenmeisterschaft schoss die Karabiner-gruppe das Superresultat von 470 Pkt. Beim Ausscheiden mit guten 460 Pkt. konnte die Wappenscheiben-Auszeichnung gesichert werden.
Sogar einen Sieg konnte die Sturmgewehrgruppe am Glarner Kantonalschützenfest in Näfels feiern. Einen grossen Tag hatte Georg Degonda an diesem Kantonalfest. Er schoss in allen Stichen meisterlich und wurde überraschender Schützenkönig in der Kategorie B.
Wieder ein Lorbeerkranz und der gute 6. Rang ist die Ausbeute der 10 Morgartenschützen.
Mit einem grosszügigen Kredit der Gemeinde konnten wir das Projekt Polytronic TG 3000 realisieren. TG 3000 heisst: neuste Technologie und Electronic in der Schussausmessung. Das Aus-Wechseln und Neuinstallieren der 10 Scheiben inklusive des 300 m Kabels erfolgte natürlich in Fronarbeit der Schützen.
Am Herbstschiessen mit der Rekordbeteiligung von 1045 Schützen hat dann die neue Anlage die Feuertaufe problemlos bestanden.
 
1990 ist das Jahr der grössten sportlichen Erfolge in der Vereinsgeschichte der Feldschützen. Nicht weniger als 6 mal wurde unsere Sektion an den verschiedenen Schützenfesten als Sieger ausgerufen.
Der Sektionshöhepunkt sollte am Eidg. Schützenfest in Winterthur erreicht werden. Die Vorgabe unseres Präsidenten Röbi Bachmann war ganz klar; Die Feldschützen bleiben die erste Sektion im Kanton Aargau. Mit der Rekordteilnahme von 49 Sektionsschützen soll dieses hochgesteckte Ziel erreicht werden.
Am 16./17. und 18. Juli wurde es dann Ernst auf dem Schiessstand in Rickenbach bei Winterthur. Die Resultate liessen sich sehr gut an, und die Bilanz besserte sich von Tag zu Tag. Total 35 Schützen schossen schlussendlich den Sektionskranz, was den sehr guten Sektionsschnitt von 47.508 Pkt. ergab.
Am Absenden wurden die Feldschützen Berikon bereits als 12. Sektion aufgerufen. Nachdem bereits ein 12. Rang in der II. Kat. am Eidgenössischen in Luzern realisiert worden ist, wurde jetzt ein sensationeller 12. Rang in der I. Kategorie erreicht.
Die Schützen Urech Arthur, Wettstein Nick; Hösli Samuel, Degonda Georg und Bratschi Christian setzten am 2. September allen Erfolgen noch das i-tüpfli auf. Diese Schützen erwiesen sich, bei der erstmaligen Teilnahme einer Feldschützengruppe am Gruppenfinal in Olten, als sehr, sehr Nervenstark. Nach wirklich nervenaufreibenden Qualifikationen in den Vorrunden und sehr harten Ausscheidungsumgängen in Olten wurde gegen Mittag im Finale der nie erhoffte 2. Rang erreicht. Die fünf Schützen und die zahlreichen Beriker Schlachtenbummler feierten diesen Vize-Meistertitel wie einen Sieg. Träume sind in Erfüllung gegangen.
Leider endete das Jahr für die Feldschützen noch mit einem Tiefschlag. Während dem Jahr mussten wir von zwei verdienten lieben Schützenkameraden, Schmid Christian und Bühlmann Alfons Abschied nehmen. Ende Jahr wahr auch die Lebensuhr unseres geliebten allseits hochgeschätzten Präsidenten Röbi Bachmann abgelaufen. Im 49 Altersjahr, nach einem Leben vollem Einsatz für das Schiessen und die Feldschützen, mussten wir Ihn hergeben. Röbi Bachmann war der massgebliche Baumeister für die grossen Schützenerfolge der letzten Jahre. Seine bedächtige humorvolle Bernerart wird uns sehr, sehr fehlen. Danke Röbi!
 
1991 Koch Evarist wird neuer Präsident. Die Harmoniemusik feiert in diesem Jahr ihr 100 Jahr Jubiläum. Die Feldschützen übernehmen am 2. Juni die Buffet- und Küchenarbeiten.
 
1995 An der GV nehmen 35 Mitglieder teil, gleich viel wie sich für das Eidg. Schützenfeste in Thun angemeldet haben. Die GV stimmt dem Kauf von zwei Standardgewehren zu. Diese Sportgewehre werden in Zukunft massgeblich das geschehen auf unseren Schiessplatzen bestimmen.
Beim Besuch des Eidg. Schützenfestes in Thun, an einem schwülen heissen Sommertag, ergeben sich bei den Feldschützen nicht die gewohnten hohen Resultate. Der Goldkranz wird mit der Sektion jedoch problemlos erreicht.
 
1996 Die Schiessbedingungen am diesjährigen Morgartenschiessen scheinen sehr gut zu sein. In einer frühen Serie eingeteilt, können die Beriker Schützen bereits bei den ersten Schüssen 5er und 4er verbuchen und schlussendlich ergibt sich ein famoser neuer Vereinsrekord. Mit Freude und Stolz kann am Absenden der zweite Lorbeerkranz abgeholt werden. Wenn alles Stimmt und mit Glück könnte durchaus ein Morgartensieg möglich sein.
 
1997 Samuel Hösli übernimmt das Präsidentenamt von Koch Evarist.
Die Feldschützen besuchen dieses Jahr das Bündner Kantonalschützenfest in
St. Moritz. Die zweitägige Schützenreise ins Engadin ist ein grosser Erfolg. Herzlichen Dank für die Organisation an Georg Degonda.
 
1999 Am 12. Mai wird auch die Mutschellengegend von sehr starken Regenfällen heimgesucht. In allen Gemeinden sind sehr grosse Überschwemmungsschäden zu vermelden. Der Zeigergraben der Feldschützen wurde vollständig unter Wasser gesetzt.
Die Elektronik und Scheiben mussten grösstenteils ersetzt werden. Die Schaden-summe von gut 60’000 Fr., ist zu einem schönen Teil durch die Versicherung abgedeckt.
 
2000 Als neuer Präsident übernimmt Philipp Hübscher die Geschicke des Vereins.
Für das Jubiläumsschiessen 125 Jahre Feldschützen wird das OK bestimmt.
Mit 2/3 Mehrheit wird beschlossen als Mitträgerverein das Aargauische Kantonalschützenfest im Raum Kelleramt im Jahre 2004 durchzuführen.
   

*** Schützenstube *** Vermietung/Eigenbedarf  

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